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Symphoniekonzert
Symphoniekonzert in Wunsiedel mit den Hofer Symphonikern, am 18. Dezember 2011 um 19.00 Uhr in der Fichtelgebirgshalle.Programm:
Frederick Delius - Winter Night (Sleigh Ride) aus "Three Small Tone Poems"
Joseph Haydn - Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur, Hob. VIIb:1
Wolfgang Amadeus Mozart - Symphonie Nr. 40 g-Moll, KV 550
Solist: Maximilian Hornung, Violoncello
Dirigent: Lorenz C. Aichner
Klassik pur gepaart mit impressionistischen Winterklängen bieten die Hofer Symphoniker ihrem Publikum am Sonntag, 18. Dezember 2011 um 19:00 Uhr beim Symphoniekonzert in der Wunsiedler Fichtelgebirgshalle.
Beginnen werden sie mit Winter Night (Sleigh Ride) von Frederick Delius (1863 - 1934). Der Komponist öffnete sich den ästhetischen Strömungen seiner Zeit wie kein anderer seiner britischen Zeitgenossen und setzte musikalisch um, was die Kunst abbildete: Er fing das Gefühl der Endzeit und des Aufbruchs um die Jahrhundertwende mit teils modischer, teils morbider Eleganz und feinsinniger musikalischer Poetik in seinen Werken ein. In dem kurzen Stück "Winter Night" sorgen das Schellengeläut und die insgesamt sehr frische, frostig-knisternde Musik auf Anhieb für winterlich-weihnachtliches Flair.
An zweiter Stelle des Programms steht das Cellokonzert in C-Dur aus der Feder einer der beiden bekanntesten Größen der Klassik, nämlich aus der Joseph Haydns. Im Jahr 1961 entdeckte der tschechische Musikologe Oldrich Pulkert das C-Dur-Cellokonzert Haydns, das bis zu diesem Zeitpunkt verschollen war, wieder. Obwohl das Werk in der Klassik entstand, trägt es noch starke Zeichen des Spätbarocks. Besonders auffällig ist der Wechsel von Solo- und Tutti-Blöcken im ersten Satz. Beim Solopart stellt Haydn den Cellisten vor große technische Herausforderungen.
Und diesen Herausforderungen wird sich Maximilian Hornung, der Solist des Abends, stellen. Der Cellist, 1986 in Augsburg geboren, erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 in Berlin begann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Er ist ein begeisterter Kammermusiker und tritt neben den Konzerten mit dem Tecchler Trio auch mit Musikern wie u. a. Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Francois Leleux, Mischa Maisky, Lynn Harrell, Milana Chernyavska oder Paul Rivinius auf. Seine Debüt-CD mit Werken für Cello und Klavier ist beim Label GENUIN erschienen und wurde vor kurzem mit dem französischen "Classique-Info Ring" Schallplattenpreis ausgezeichnet. Eine weitere CD mit der Weltersteinspielung des Cellokonzerts von Yehudi Wyner zusammen mit dem Odense Symphony Orchestra ist beim Label Bridge Records erschienen. Maximilian Hornung ist 1. Solo-Cellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und wird als Stipendiat vom "Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung e. V. intensiv gefördert.
Mozarts Es-Dur-Symphonie, die Jupiter-Symphonie und seine große g-Moll Symphonie gehören zur Trias, den letzten drei großen Symphonien aus dem Jahre 1788. Diese Kompositionen haben eines gemeinsam: den ungewöhnlich hohen musikalischen Anspruch, weit über das hinaus, was zeitüblich war, aber auch über das, was der Komponist bisher geschaffen hatte. Melancholie und Tragik begegnen dem Zuhörer ebenso wie Leidenschaft und Auflehnung, eine Mischung ganz im Sinne der nachfolgenden Generation, der die Hochspannung der Gefühle äußerst wichtig wurde – ein Vorbote der Romantik.
Die Leitung des Symphoniekonzertes hat Lorenz C. Aichner, der seit der Spielzeit 2008/2009 1. Kapellmeister und stellvertretender Musikdirektor am Theater Hof ist. Der gebürtige Salzbur-ger erhielt während seiner Schulzeit Klavierunterricht an der Hochschule für Musik und Darstel-lende Kunst "Mozarteum" in Salzburg. 2003 schloss der junge Dirigent sein Studium an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst im Rahmen eines Absolventenkonzerts mit dem Radio-Symphonie-Orchester Wien mit hervorragendem Erfolg ab. Danach trat der Künstler als Orchesterleiter, Liedbegleiter und Kammermusiker auf, wirkte bei CD-Produktionen mit und arbeitete in verschiedenen Funktionen u. a. an den Theatern in Biel/Solothurn, Bern, Erfurt und Hamburg.
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