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Friedenfels im Fichtelgebirge

Umgeben von romantischem Waldgebiet liegt der staatlich anerkannte Erholungsort Friedenfels (537 m ü. NN) am Südhang des Naturparks Steinwald (946 m ü. NN) im südlichen Fichtelgebirge mit ca. 1.500 Einwohnern.
Friedenfels besteht aus den folgenden Ortsteilen: Altenreuth, Bärnhöhe, Bobenwart, Frauenreuth, Friedenfels, Haferdeckmühle, Köhlerlohe, Oed, Schönfuß, Trettmanns, Unterneumühle, Voitenthan.
Das Gemeindegebiet umfasst folgende Gemarkungen: Bärnhöhe, Friedenfels, Voitenthan.
Der Ort ist aus den früher eigenständigen Dörfern Frauenreuth, Schönfuß, Trettmanns und Öd zusammengewachsen. Der Name des Ortes leitet sich vom Schloss Friedenfels ab. Die öfters genannte angebliche Ersterwähnung im Jahr 1553 lässt sich archivalisch nicht begründen.
Das Schloss Friedenfels entstand vielmehr erst nach der Erbteilung zwischen den Brüdern Christoph und Friedrich Sittich Notthafft von Weißenstein im Jahr 1586.
Während Christoph das Schloss Thumsenreuth erhalten hatte, baute sich Friedrich Sittich auf der Anhöhe über Schönfuß ein neues Schloss. Der Name des Schlosses „Friedenfels“ ist verknüpft mit dem Streit der Brüder Christoph und Friedrich Sittich Notthafft, von denen ihr Vormund einst sagte, es würde nicht guttun, wenn sie beisammen in einem Haus wohnten, selbst wenn sie „zween sonderliche Küchen haltten“ würden. Der jüngere von beiden war froh, nach der Erbteilung endlich Frieden vor seinem Bruder gefunden zu haben und nannte sein neues Schloss wohl deshalb Friedenfels.
Bis 1882 blieb das Gut Friedenfels in den Händen der Familie v. Notthafft, dann gelangte es an den Stuttgarter Großindustriellen Gustav von Siegle und schließlich über dessen Tochter an die Freiherrn v. Gemmingen-Hornberg.
Gemeinde Friedenfels
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