Brunnen im Fichtelgebirge

Brunnen im Fichtelgebirge

Diese wunderschön angelegten Brunnen schmücken den Naturpark Fichtelgebirge

Die ursprüngliche Aufgabe eines Brunnen war es, das Grundwasser an die Erdoberfläche zu transportieren. Meist entwickelte sich daraus ein öffentliches Becken zum Auffangen des Wassers.

Sollte das Wasser des Brunnens nicht der Trinkwasserverordnung entsprechen, muss er mit dem Hinweis "kein Trinkwasser" gekennzeichnet werden.

Nach dem Erfinden der Wasserleitungen wurden die Brunnen nicht mehr von der Öffentlichkeit als Entnahme- und Waschbrunnen benutzt. Die historischen Brunnenbauten wurden oft durch künstlerisch gestaltete Brunnenanlagen ersetzt.

Die Brunnenanlagen im Naturpark Fichtelgebirge gelten deswegen auch als ein Anziehungspunkt, weil Menschen gerne in der Nähe eines solchen Zierbrunnens sitzen, oder einfach nur zur Abkühlung die Hand ins Wasser tauchen.

 

Am Ende des Rundgangs im Rahmen des "Roten Fadens" befindet sich der Buberlbrunnen. Neben dem allgegenwärtigen Porzellan ist er das Wahrzeichen der Stadt Selb. Schon seit 1921 - einer Zeit, als noch niemand daran dachte ...

Das Wasser, das aus dieser Quelle fließt, speiste früher die umliegenden Höfe der Ackerbürger mit Trinkwasser. Im Zuge der Verstädterung verschwanden die Bauernhöfe zugunsten normaler Wohnhäuser und um 1920 wurde der jetzige ...

Am hinteren Eingang der Sparkasse ist ein ungewöhnlicher Brunnen zu bewundern: "Der warme Regen". Eine menschliche Figur aus Bronze sitzt inmitten eines flachen Wasserbeckens auf einem heimischen Granitfindling und erwartet ...

Der von dem bekannten Selber Bildhauer Wolfgang Stefan erschaffene "Lebensbrunnen" auf dem Gerberplatz symbolisiert den Kreislauf des Lebens, indem er die Entwicklung des Menschen vom Kind zum ...

Stolz sind die Selber auf den Martin-Luther-Platz. Blickfang ist dort der im Jahr 2003 von der Porzellanmanufaktur Barbara Flügel neu gestaltete Porzellanbrunnen, der in frischen Blau- und Türkis-Tönen einen markanten Blickpunkt setzt und seine edle ...

Steht man vor dem Hauptgebäude der Sparkasse in der Schillerstraße fällt ein weiterer Porzellanbrunnen ins Auge. Wie auch die Porzellanuhr am Sparkassen Nebengebäude, wurde ...

Der Bahnhofsbrunnen nimmt unter den Wunsiedler Brunnen eine Sonderstellung ein, ist er doch der einzige Springbrunnen in der Stadt. Erbaut wurde er im Jahre 1877 als Zierbrunnen in ...

Dieser Röhrkasten wurde im Jahre 1840 durch Baumeister Johann Andreas Ritter am Anfang der Maximilianstraße beim Schießhaus errichtet. Der zunächst eingereichte Entwurf eines halbrunden Brunnentroges wurde vom ...

Dieser Zierbrunnen entstand als Abschluss der neu geschaffenen Anlage in der Maximilianstraße zwischen Bahnhofstraße und Feldstraße im Jahre 1913. Gestiftet wurde der Brunnen von der Tochter des Apothekers Dr. Friedrich Schmidt, der Konsulsgattin Agnes Meinel. Mit Schreiben vom ...

Im Jahr 1914 wurde durch den Verschönerungsverein auch der 2. Teil der Maximilianstraße zwischen Bahnhofstraße und Luitpoldplatz neu angelegt. Als Abschluss stiftete erneut die Konsulsgattin Agnes Meinel einen Zierbrunnen. Auch dieser Brunnen ...

Der älteste Brunnen, der eine sechs- bzw. achteckige Form erhielt, ist der Brunnen auf dem ehemaligen Töpfermarkt, heute Luitpoldplatz. Im Jahre 1703 wurde an dieser Stelle erstmals ein Röhrkasten gesetzt, zunächst ...

Am 22.Juni 1995 eingeweiht. Wandbrunnen. 31. Wasserspender in der Stadt. Die Schüler der "Stein-Berufsschule" haben ihn aus Steinen gebaut, die ursprünglich entsorgt werden sollten. Federführung beim Landratsamt Wunsiedel. Entwürfe von ...

An die einfachen, funktionsgerechten Röhrkästen aus dem 15. Jahrhundert erinnert heute noch der Brunnen in der Egerstraße. Er ist keinem künstlerischen Stil zuzuordnen und weist die älteste Form der Röhrkästen auf, nämlich die Form eines Rechteckes ...

Im Jahre 1870 ersuchen die Hausbesitzer an der oberen Feldstraße den Magistrat um die Errichtung eines Wasserkastens. Bereits ein Jahr später, 1871, war die Wasserleitung zu einem Röhrkasten hergestellt und eine hölzerne Kufe als ...

Der Röhrkasten "bei der Linden" oder "beim Gesellischen Haus", heutige "Brunnen in der Koppetentorstraße" wird erstmals im Jahr 1586 erwähnt. Bereits 1567 machten die Bürger Caspar Wagner, Augustin Brunner, Erhard Müllner und Hans Friedrich eine Eingabe zum Bau ...

Der Röhrkasten in der Neuen Gasse, als ursprüngliche Straßenbezeichnung, später Hospitalgasse, wird erstmals in einer Stadtkammerrechnung des Jahres 1444 erwähnt. Er muss jedoch älter sein, weil damals Nägel und Röhren zum Reparieren verrechnet wurden. Weitere Arbeiten sind ...

Der "Obere Röhrkasten" oder "Röhrkasten am Pfarrhof" war zweifellos schon im 15. Jahrhundert vorhanden. Erstmals erfährt er eine schriftliche Erwähnung im Jahre 1515. Im Jahre 1604 wurde er erneuert und bekam zwei Tröge zur ...

Der Gestaltung des Brunnens liegt die Idee zugrunde, das Fichtelgebirge in Form einer plastischen Landkarte darzustellen. Schneeberg, Ochsenkopf, Hohe Matze, Kösseine, Kornberg, Waldstein und Epprechtstein, die markantesten Erhebungen, werden durch Findlinge wiedergegeben, die der ...

Ursprünglich war der Marktplatz vor der Stadtkirche. Der Röhrkasten "auf dem alten Marktplatz " stand an dem Platz, wo heute das Gebäude der Volksbank steht. Die erste schriftliche Nennung stammt aus dem Jahre 1429. Bereits auf dem Plan des Schlosses aus dem Jahre 1610 ist der damals noch ...

Der Jean-Paul-Brunnen war ursprünglich ein funktionsorientierter Röhrkasten und wurde erst im 20. Jahrhundert zum Zierbrunnen. Seit 1515 stand im Schlosshof, südlich des Jean-Paul-Platzes, ein Röhrkasten. Im Jahre 1607 brannte das Schloss ab und ...

Eine Mischform aus barocken und klassizistischen Elementen findet sich beim Röhrkasten in der Bahnhofsstraße, jetzt Sechsämterlandstraße. Ursprünglich stand dieser Brunnen in der Neustadt, auf dem Platz vor dem heutigen Gymnasium. 1545 wird dieser Röhrkasten erstmals erwähnt; er war ...

Bahnhofstraße. Einheimischer Bildhauer Andreas Falck für die Firma Wietasch und Partner 1994 geschaffen. Aus einem Granitfindling schuf der Künstler eine aufgesprungene Kastanie, an deren offener Stelle naturblauer Granit herausleuchtet. Stein stammt vom ...

Der Brunnen am Koppetentor wurde im Jahre 1841 durch den Maurermeister Christian Wettengel erbaut. Es stand schon vorher eine Wasserkufe an dieser Stelle. Der erste Planungsentwurf, der eine rechteckige Form des Wassertroges aufweist, wurde ...

Als rein klassizistischen Brunnen muss man den Brunnen auf dem heutigen Marktplatz einordnen. Als Wunsiedel 1834 durch einen verheerenden Brand zu zwei Drittel zerstört worden war und der Wiederaufbau ein völlig neues Stadtbild ergab, wobei ...

Zum Weltspartag am 30. Oktober 1972 wurde der neue Brunnen im Atrium des ebenfalls neu errichteten Sparkassengebäudes eingeweiht. Der Bildhauer Günther Rossow entwarf den aus einem runden Waschbetonbecken ...

Ein typischer Brunnen der Jugendstilzeit ist der "Wilmabrunnen". Obwohl er erst nach dem 1. Weltkrieg errichtet wurde, lassen sich viele Jugendstil-elemente nachweisen. Diese zeitliche Verschiebung der kunstgeschichtlichen Epochen ist schwer erklärlich, lässt sich ...

Der Winkelbrunnen birgt Bauteile eines der wohl ältesten Röhrkästen der Stadt. Und zwar stand in der "unteren Stadt", später "Breite Gasse", ein Brunnen, der durch den Stadtbrand von 1834 zerstört wurde. In Archivalien des Stadtarchivs ist er ...