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Gärten und Parks im Fichtelgebirge

Kurpark in Bad Berneck im Fichtelgebirge

Blumenduft, bäuerliche Hofzier und barocke Pracht - Gärten und Parks im Fichtelgebirge

Den Pflanzen haben die Menschen schon von jeher ein lebendiges Wesen zugeschrieben. Sie existieren in dieser Welt zum Nutzen und zur Freude, mit und von ihnen lebt die Menschheit und ergötzt sich an ihnen.

Kein Wunder, dass sie nach dem Naturglauben unserer Vorfahren von allerlei Göttern, Nymphen und Geistern beseelt waren. Bäume und heilige Haine waren die Wohnungen der Unsterblichen, denen von den Erdfrüchten geopfert wurde.

Pomona hatte ihren Anteil am Geschehen. Die Göttin des Obstes und der Gärten zeigt sich im Frühjahr im prächtigen Blütenkleid, lässt im Sommer die Früchte und Samen reifen, die sie im Herbst herschenkt, ehe sie im erholsamen Winterschlaf neue Kräfte für das kommende Jahr sammelt.

In dieser heiteren Welt gibt es natürlich auch dunklere Seiten, bei denen Freude und Leid dicht beieinander liegen. So blühen Bäume bei frohen Ereignissen und dorren bei bevorstehenden Todesfällen. Eine stumme Sprache vermögen die Pflanzen zu sprechen und wir geben jemanden etwas „durch die Blume“ zu verstehen, was wir nicht direkt mit Worten ausdrücken können oder wollen. Rote Rosen für die Geliebte, Chrysanthemen zur Trauer und bleibenden Erinnerung für einen Heimgegangenen.

Auch Gott sind die Pflanzen lieb, denn er hat sie hervorgebracht und etliche von ihnen mit geheimnisvollen Kräften ausgestattet. „Kein dinc hât ûf der erden an kreften alsô rîchen hort sô steine, kriuten unde wort“, heißt es in einem mittelalterlichen Spruch. (Kein Ding hat auf dieser Erde solche Kraft wie Steine, Kräuter und Worte.)

Welche Kraft man den Kräutern zumas, vornehmlich den Heilkräutern, zeigt das Deckengemälde der Kirche St. Michael in Bamberg. Rund 600 Kräuter und Pflanzen sind dort in einem „Herbarium“ naturgetreu dargestellt. Außerdem gibt es die berühmten Herbarienbücher des Mittelalters, mit denen die meist adeligen Auftraggeber voller Stolz die Vielfalt ihrer privaten Gärten porträtieren ließen.

Symbolkraft wohnt den Blumen inne. Wunderblumen gibt es, dazu Blumen der Tugend und der Reinheit. Blumen inspirierten Maler wie Emil Nolde und Vincent van Gogh zu Meisterwerken, Dichter besingen in Gedichten und Theaterstücken immer wieder ihre Schönheit und ihre berückende Wirkung. Die „blaue Blume“ schließlich suchten die Mitbegründer der deutschen Romantik Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder, als sie 1793 zu ihrer Pfingstreise in das Fichtelgebirge aufbrachen.

Lassen Sie sich von den Gärten und Parks im Fichtelgebirge verzaubern!

Dendrologischer Garten in Bad Berneck im Fichtelgebirge

Dendrologischer Garten in Bad Berneck

Einzigartig in der gesamten Region ist der Dendrologische Garten in Bad Berneck. Das exotische Paradies im Rotherspark wurde von dem großen Wohltäter der Stadt, Wilhelm Rother, in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und in mühevoller Arbeit mit Bäumen und Pflanzen aus aller Welt bepflanzt ...

Kurpark in Bad Berneck im Fichtelgebirge

Kurpark in Bad Berneck

Der romantische Kurpark ist der ideale Ort zur Erholung und Entspannung. Umgeben von den Burgruinen aus dem 12. und 15. Jahrhundert ist das Idyll im Herzen der Stadt idealer Treffpunkt zum Spazieren gehen oder zum bloßen Verweilen ...

Eremitage in Bayreuth

Sicherlich einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bayreuths, sind die Rokoko-Anlagen der Eremitage im Vorort St. Johannis. Diese ließ der Markgraf Georg Wilhelm als Sommerschloss mit Gartenanlage 1715, auf dem Gelände ...

Büste von Cosima Wagner im Festpielpark Bayreuth im Fichtelgebirge

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Der seit dem 16. Jahrhundert im markgräflichen Besitz befindliche Lustgarten wurde nach dem Bau des Neuen Schlosses, 1735 unter Markgräfin Wilhelmine umgestaltet und erweitert. Das Markgrafenpaar, Friedrich und Wilhelmine ließ ...

Tierpark Röhrensee in Bayreuth

Eines der traditionsreichsten und beliebtesten Ausflugsziele in Bayreuth ist der Röhrenseepark. Im Jahr bietet er Zehntausenden von Menschen Erholung, Entspannung und Ablenkung vom Alltagsstress in ruhiger Umgebung, aber ...

Ökologisch - Botanischer Garten in Bayreuth

1978 wurde der ÖBG als zentrale Einrichtung der Universität Bayreuth gegründet. Über 10 000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Teilen der Erde wachsen auf seinem Gelände, überwiegend in naturnahen Vegetationstypen. Außerdem ...

Kurpark in Bischofsgrün im Fichtelgebirge

Die Gemeinde Bischofsgrün im Fichtelgebirge kann seit 1985 mit einem auch ökologisch beispielhaften "Naturkurpark" aufwarten. Schon beim Eingang an der Birnstengeler Straße öffnet sich ein sehr weiter Rundblick über das Tal des Weißen Mains, zum Schneeberg, zum Kalten Buch, zur Hohen Haid; zur Waldlandschaft um Wülfersreuth und zum Ochsenkopf, an dessen Nordhang der Kurpark liegt ...

Hof im Fichtelgebirge

Der Botanische Garten in Hof im Fichtelgebirge

Der Botanische Garten in Hof unterteilt sich in zwei große Bereiche: Das geometrisch angelegte Rosarium beherbergt das Heilpflanzenquartier, im eher landschaftlich gestalteten Teil findet man ein Alpinum, einen Seerosenteich und ein Schattenquartier mit vielen Prachtstauden ...

Der Theresienstein in Hof im Fichtelgebirge

Am Fröhlichenstein wurde ab 1819 das bis dahin völlig kahle Gelände bepflanzt und als Parkanlage gestaltet. Auf dem höchstgelegenen und wegen der Aussicht wirkungsvollstem Platz der Anlage, auf dem malerischen Zwillingsfelsen, der wegen der beiden sich ähnelnden Felsblöcken so bezeichnet wurde, entstand der Sonnentempel ...

Der Stadtpark in Münchberg im Fichtelgebirge

Bereits kurz nach seiner Gründung am 15.3.1877 stellt der Verschönerungsverein Münchberg an den Stadtmagistrat das Gesuch, ein städtisches Wiesengrundstück gegenüber der Schießanlage zwecks Anlage eines Parks zu überlassen ...

Naturerlebnisgarten in Waldsassen im Fichtelgebirge

Der Naturerlebnisgarten (eine Einrichtung der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum der Abtei Waldsassen) soll spielerische Naturerlebnisse ermöglichen. Die Natur und ihre Schönheit und nicht ihre Zerstörung stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Mit Hilfe verschiedener Naturerfahrungsspiele werden Erlebnisse hervorgerufen, die das Umweltbewusstsein der Beteiligten fördern sollen.

Luisenburg bei Wunsiedel im Fichtelgebirge

Noch immer sind inmitten der Felsen die Reste der alten Luxburg (Losburg) zu erkennen, die dem nordöstlichen Ausläufer des Kösseinestocks den ersten Namen gab. Wer einen kundigen Führer hat, kann auch noch die alte Straße finden, die einst nur wenige Meter unterhalb der Burg über den Berghang lief ...

Bauerngärten im Fichtelgebirge

Viel, viel älter als alle Fürstengärten und Bürgerparks aber sind die Bauerngärten. Wobei manche Leute meine, dass dies eigentlich eine falsche Bezeichnung sei, da es fast ausschließlich Aufgabe der Bäuerin ist, den Garten anzulegen und zu pflegen...